| Jahr |
Ereignis |
Beschreibung |
| 1970 |
Rücktritt |
Größter Skandal in der Geschichte der Berlinale: Jury-Präsident George Stevens beschimpft Michael Verhoevens Vietnamfilm o.k. als "antiamerikanisch". Folge: Die Jury tritt zurück, die Berlinale abgebrochen |
| 1977 |
Kopflos |
Neu-Festivalleiter Wolf Donner bringt frischen Wind: Terminverlegung in den Winter, Kinderfilmfest und erstmals eine Jury ohne Präsidenten: Neun Mitglieder sind gleichberechtigt, z.B. Ellen Burstyn, Rainer Werner Fassbinder und Senta Berger |
| 1981 |
Adeliger Besuch |
Der thailändische Prinz Chatrichalerm Yokul wird in die Jury berufen. 20 Jahre später sorgte er mit dem teuersten thailändischen Film [_The Legend of Suriyothai_], international für Aufsehen. |
| 1986 |
Eklat beim Abschluss |
Stammheim von Reinhard Hauff wird zum besten Film gekürt. Jury-Chefin Gina Lollobrigida verstößt gegen ihre Schweigepflicht und erklärt öffentlich: "Ich war gegen diesen Film!". |
| 1988 |
Politisches Statement |
Erstmals geht der Goldene Bär an einen Film aus China (Rotes Kornfeld). Eine mutige Entscheidung angesichts der Spannungen, die ein Jahr später im Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens gipfeln |
| 2001 |
Sexskandal |
Der Gewinnerfilm [_Intimacy_], in dem sich ein Paar regelmäßig zum anonymen Sex trifft, warf unter Journalisten die Frage auf, ob dies noch Kunst oder bereits Porno sei |
| 2002 |
Preisregen |
Noch nie gab es so viele Bären: Neben dem Hauptpreis an Halle Berry (Monster's Ball) gab es weitere acht Bären für "besondere künstlerische Leistungen" ans Ensemble der Schauspielerinnen der Komödie "[_8 Frauen_]" |
| 2004 |
Strahlender Sieger |
Nach 18 Jahren wird wieder ein deutscher Film als Gewinner gekürt. [_Gegen den Wind_] heißt dieser und lst den Film Stammheim als letzten deutschen Siegerfilm ab. Fatih Akin erhielt den Goldenen Bär und seine Darsteller die erste einer ganzen Flut von Auszeichnungen |
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